Der Weg vom Vorbild in Berlin

zur Wirklichkeit in Hersbruck...

Den Raum der Stille in Berlin gibt es seit 1994 - im nördlichen Wachhaus des Brandenburger Tors direkt im Zentrum der Millionenstadt. Vorbild für die Initiatoren in Berlin war wiederum der Meditationsraum, den der damalige UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld schon 1957 im United-Nations-Tower in New York einrichten ließ.  

Im Dezember 2009 war Irmingard Philipow aus Hersbruck, Schulrektorin im Ruhestand, Tanzleiterin, Musik- und Kangtherapeutin, zu Besuch in Berlin bei Jadranka Marijan-Behrendt. Dabei lernte sie den Raum der Stille im Brandenburger Tor und dessen Konzeption kennen. Und so entstand die Idee, auch in Hersbruck eine derartige Einrichtung ins Leben zu rufen:

 

• Irmingard Philipow arbeitete ein für Hersbruck passendes Konzept aus und stellte es einem Kreis von Personen vor, deren Meinung und Mithilfe bei der Umsetzung wichtig erschienen. 

• Im Juni 2010 veröffentlichte die Hersbrucker Zeitung ein erstes Presseinterview über das Projekt "Raum der Stille Hersbruck".

In der Folge fanden sich auch Interessierte und Mitwirkende.

• Im Oktober 2010 waren nach längerer Suche die geeigneten Räumlichkeiten gefunden: im Zentrum gelegen, behindertengerecht erreichbar, finanzierbar - ein Angebot der Stadt Hersbruck zu günstigen Mietkonditionen.

• Im Februar 2011 gründete sich der „Förderkreis Raum der Stille in Hersbruck".

Einige Wochen später war die Gruppierung im Vereinsregister eingetragen und hatte den Status der Gemeinnützigkeit erhalten.

• Im Frühjahr 2011 wurde einer kleinerer Teil des Raums durch den Einbau einer Zwischenwand mit Tür abgetrennt. So entstand ein separates Empfangs- und Betreuungszimmer als Vorraum zum Stillebereich.

Beide Räume gestaltete die Kunstmalerin Ingrid Maria Pflaum farblich, stilistisch und ästhetisch rundum einladend und ansprechend. Noch dazu verzichtete sie auf jegliches Honorar.

• In einer ersten Schulungsveranstaltung wurden die ehrenamtlich aktiven Frauen und Männer auf ihre Aufgaben vorbereitet, die sich bereit erklärt hatten, während der Öffnungszeiten des Stilleraums im Vorraum anwesend zu sein und die Betreuung der Besucher zu übernehmen.

• Am 22. Juli 2011 konnte der Raum im Beisein von Hersbrucks Bürgermeister Robert Ilg, des Stadtbaumeisters Lothar Grimm und weiterer Ehrengäste feierlich eröffnet werden.

Am Tag danach war die Gesamtbevölkerung eingeladen, den Raum und dessen Bestimmung kennenzulernen und sich über das komplette Angebotsspektrum des Teams um Irmingard Philipow zu informieren.

In den Ferien ist der Raum nur zu den Veranstaltungen geöffnet.

 

 

Gott spricht:

Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

 

 

Jahreslosung 2018:Offenbarung 21, 6

 

Unterer Markt 2

91217 Hersbruck 

 

Geöffnet:

Montag & Mittwoch
von 11.00 bis 18.00 Uhr

Freitag 11 bis 15.30 Uhr

 

und zu Veranstaltungen